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Marode Turnhalle bald Schnee von gestern

Emst. Tausende von Emster Schülern haben hier Völkerball gespielt, sich beim Zirkeltraining gequält oder sich auf Gymnastikmatten halb verbogen: die alte Turnhalle auf Emst wird bald Geschichte sein.

Schön war der marode, mit Graffiti beschmierte Kasten seit Jahren nicht mehr. Gepaart mit dem undichten Dach und Schimmel in diversen Ecken war klar: Das Gebäude muss entweder aufwändig saniert (Kosten von 1,65 Mio. Euro wären angefallen) oder neu gebaut (Gesamtkosten inkl. Parkplätzen: 2,3 Mio. Euro) werden. Die Stadt entschied sich für den Neubau.„Allerdings unter der Voraussetzung, dass kein zusätzlicher Raum erschlossen wird, sondern die Fläche, auf der die alte Turnhalle stand und die Fläche, auf der die neue Sporthalle entstehen sollte, praktisch getauscht werden”, erinnert Reiner Rosga von der Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen. Damit einher ging die Verpflichtung, innerhalb eines Jahres – also bis spätestens November ’08 – das marode Gebäude abzureißenDie Abbrucharbeiten haben nun begonnen, „wir benötigen sechs bis acht Wochen”, erläutert Bauleiter Werner Drees. Man habe bewusst die Ferienzeit gewählt, um Lärmbelästigungen während des Schulbetriebes zu vermeiden und die Gefahr, die bei jedem Abbruch gegeben ist (z.B. durch neugierige Schüler, die die Baustelle „besichtigen”) gering zu halten.

Die freiwerdende, rund 2000 qm große Fläche – auch der ums Gebäude gepflasterte Raum wird entsiegelt – wird mit Rasen eingesät, die neu entstehende Grünfläche wird dem Sport- und Spielpark angebunden.

„Dann ist das Projekt ,Sporthalle Emst’ abgeschlossen”, freut sich Jörg Meier, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Emst-Bissingheim. „Die neue Halle bringt für Schulen und Vereine große Vorteile mit sich, da sie der Normgröße – also 20 × 40 Meter – entspricht und über eine Tribünenanlage verfügt”, so Meier zufrieden.

(Quelle: www.derwesten.de )

Online gestellt von Thomas Weppler.

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