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Volkslauf 2008: Starker Wind auf den Emster Höhen

Startschuss am Emster Markt. Für die Langstreckler geht es ab hier erst einmal nur bergauf. (WR-Bild: Theo Schmettkamp)

Das Wetter hatte es mit Läufern und Organisatoren gut gemeint. Auch wenn es am frühen Himmelfahrtsmorgen empfindlich kühl auf dem Emster Marktplatz zuging, lächelte die Sonne pünktlich um zehn Uhr zum ersten Startschuss beim 41. ...

.. Hagener Volkslauf des SC Concordia Hagen. 80 Teilnehmer auf der Halbmarathonstrecke, insgesamt knapp 500 Aktive in den diversen Läufen. “Für den 1. Mai können wir sehr zufrieden sein. Es laufen ja parallel eine Menge anderer Veranstaltungen”, bilanzierte Club-Präsident Peter Wienecke mit Blick auf das Starterfeld, das sich erneut aus dem gesamten Bundesland NRW rekrutierte – mit dabei zum Beispiel Wilhelm Wolters aus Oberhausen.

“Er ist unser ältester Teilnehmer und läuft seit 1967 ununterbrochen die 10-Kilometer-Strecke”, so Wienecke, der als Volleyballer in seinem Verein aktiv ist, die anspruchsvollen Wege über Kattenohl, Hohenlimburger Schloss, Holthausen und den Staplack aber noch nie selber gelaufen ist. Vielleicht aus gutem Grund, denn der Volkslauf ist nicht nur der älteste in Deutschland, sondern auch einer der anspruchsvollsten.

So kam es beispielsweise, dass der ehemalige Marathon durch die Hagener Hügel nach einigen Jahren abgesetzt werden musste. “Wir hatten nur noch vier Anmeldungen, die Strecke war einfach zu schwierig”, erinnert sich der Club-Präsident, der dem Verein seit 1970 die Treue hält. Drei Jahre zuvor, noch im Gründungsjahr der Concordia, wurde der Lauf übrigens auf Initiative von Gerd Paul ins Leben gerufen. “Er war ein leidenschaftlicher Läufer und hat den Aufschwung der Laufszene damals aktiv unterstützt”, erklärt Wienecke.

Bessere Sicht dank der Sturmschäden

Dass sich die Gewichte der Aktiven mittlerweile hauptsächlich auf die Strecken 21 und 10 Kilometer verlagert haben, stört auf Emst eigentlich niemanden, im Gegenteil ist man stolz auf die Route, die in abgekürzter Runde auch Wanderer und Nordic-Walker in Angriff nahmen.

Ein Blick auf das Höhenprofil belegt die Schwere des Laufes. “Bis Kilometer 14 geht es fast ausschließlich bergauf”, berichtet Kai Wilke, einer der Halbmarathonteilnehmer. “Hinzu kam ein starker Wind auf den Anhöhen, das hat es nicht leichter gemacht.”

Doch bei all der Anstrengung blieb dem gebürtigen Emster immer noch Zeit den tollen Ausblick zu genießen. “Durch die Sturmschäden ist die Sicht noch ein bisschen besser geworden”, beschreibt Wilke, dessen Ambitionen aber doch eher im sportlichen denn im landschaftlichen Bereich lagen. In der Gesamtzeit von 1:37 Stunden belegte der Hobbyläufer einen starken 14. Rang. “Damit bin sehr zufrieden”, so das abschließende Urteil seiner achten Teilnahme.

(Quelle: Artikel aus der Westfaelischen Rundschau)

Ein ausführlicher Bericht mit allen Ergebnissen und Siegerlisten findet sich auf der Homepage des SC Concordia Hagen

Online gestellt von Thomas Weppler.

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